NOA - Noroeste Argentino
Rund 400 Kilometer von der bolivianischen Grenze entfernt liegt Salta, mit seiner berühmten kolonialen Architektur die touristische Hauptstadt Nordwestargentiniens. Während mehreren Wochen haben wir hier unser Lager aufgeschlagen, Zeit genug, um Ausflüge in die Umgegend zu unternehmen. Besonders die landschaftlich sehr attraktive und zum Weltnaturerbe der Unesco gehörende Schlucht Quebrada de Humahuaca beeindruckt mit ihren kahlen Bergen beiderseits des Tals, an denen man farbenfrohe Gesteinsschichten bewundern kann. Hauptanziehungspunkte mit malerischer Lage und lebendiger Indio-Kultur sind Purmamarca und Tilcara.
Es ist ein anderes Argentinien innerhalb Argentiniens, Hochburg des Rucksacktourismus. Irdene Häuserfronten und Kaktusholzdächer prägen die Architektur, die Gesichter der einheimischen Indios sind sonnengebräunt, ihre Sprache ähnelt dem Quechua. In den Verkaufsständen der Märkte finden sich überall Cocablätter zum kauen oder zur Teezubereitung, sie helfen, der Höhenkrankheit vorzubeugen. Wir haben dieses Mal verzichtet, dies obwohl wir mit unserm Wellblech-Transporter Hachille einen Ausflug auf über 4000 Höhenmeter unternommen haben.
Mit Ausnahme einiger Schwindelanfälle während unserer Aktivitäten in den Salinas Grandes, den Salzwüsten an der chilenischen Grenze, haben wir die extremen Höhenunterschiede relativ gut überstanden. Auch die klimatischen Bedingungen waren für uns überaus vorteilhaft bei uneingeschränktem Sonnenschein und tiefblauem Himmel konnten wir unsere Tage in den Bergen voll geniessen. Allerdings ist bei der hellen Sonne auch Vorsicht geboten, um sich nicht Haut oder Augen zu verbrennen.
In allen Situationen hilft hier unsere Bekleidung von Schöffel. Tagsüber dienen unsere Regenhüte sehr zweckmässig als Sonnenschutz, daneben sind wir mit unseren Outdoor-Hosen und unseren All Terrain Jacken, die wir mit den ultraleichten und warmen Thermo Ultra Jackets kombinieren, bestens für unseren Aufenthalt auf den Pisten oder auf den Salzseen vorbereitet. Abends ziehen wir unsere Mützen mit den Fondi oder Daphne-Hosen an, zusammen mit den Kälteschutzjacken Everest und Batala, um uns wirksam gegen die niedrigen Temperaturen zu schützen. Der Winter hat jetzt definitiv seinen Einzug auf den Kontinent gehalten. Hemden und Bermudashorts bleiben deshalb für den Moment in unsern Koffern!
ANPASSBAR ...
Während der gesamten letzten vier Wochen in Argentinien waren wir unglücklicherweise zu einer ausserplanmässigen Sesshaftigkeit gezwungen. Gravierende Motorprobleme an unserem Lieferwagen erforderten verschiedene Reparaturen und einen längeren Aufenthalt in Jesus Maria, einer von Jesuiten gegründeten Stadt im Norden der Provinz Cordoba, nordwestlich von Buenos Aires.
Immerhin hatte unsere Zwangspause auch positive Auswirkungen, weil wir uns noch intensiver dem argentinischen Alltag zuwenden konnten. Ausserdem konnten wir das Landesinnere erforschen, insbesondere den Nationalpark Quebrada del Condorito mit seiner geschützten Schlucht, an deren Hängen Kondore nisten. Die aufgrund ihrer Grösse und Eleganz beeindruckenden Vögel können von mehreren Aussichtspunkten aus bequem beobachtet werden. Überall, wo wir hinkommen, säumen mannigfaltige Verkaufsstände den Strassenrand, einfach die reinste Freude ! Feilgeboten werden die lokalen kulinarischen Spezialitäten, die in den anliegenden Bauernhöfen hergestellt werden, am häufigsten kaufen wir pan casero (ein mit Schweineschmalz gebackenes Brot), queso ahumado (geräucherter Käse) und verschiedene Würste.
Der Wechsel der Jahreszeiten ist ebenfalls nicht unbemerkt an uns vorbeigezogen. Während unseres Aufenthalts hatten wir Zeit und Mue, die Farbenwechsel der Natur an den Bäumen und am Boden zu geniessen, sichere Zeichen des ausklingenden Herbsts und stille Ankündigung des Winters. Ein einmaliges, allerdings irritierendes Schauspiel angesichts der sogar für argentinische Verhältnisse für die Jahreszeit ungewohnt hohen Temperaturen von 30 Grad und mehr.
Die kurzärmeligen Hemden Eagle und Owl, die leichten Hosen Ulaan und Medusa, sowie unsere Kappen haben uns diese ganze Zeit über grosse Dienste erwiesen. Vier Wochen später, unser Lieferwagen war inzwischen notdürftig repariert, konnten wir Jesus Maria endlich in Richtung Salta verlassen. Nach der grossen Hitze in der Gegend von Cordoba sind wir schlagartig im kalten Wetter des sich hier früh einstellenden Winters angekommen. Wir tauschen schnell unsere Sommerkleidung gegen die Wetterschutzjacken Batala und Everest ein und ziehen unsere Windbreak Pants und die Mützen an. Ohne Zweifel verdanken wir es unserer extrem anpassbaren Garderobe, da wir unsere Reise bisher ohne grösseren Schnupfen überstanden haben. Anpassbar ist tatsächlich die beste Beschreibung für unsere Kleidung !
Unsere ungewollte Pause wird nicht allerdings nicht ohne Auswirkungen auf unsere Reiseroute bleiben, weil jetzt Schnee und Kälte den Zugang zu den Andenpässen weitestgehend versperren. Die Alternativstrecke führt jetzt durch Paraguay, Brasilien und Uruguay, ein Zielwechsel der vielschichtige Änderungen mit sich bringt: neue Strassen, eine andere Einstellung… und neue Anforderungen an die Bekleidung !
IMMER IN FORM BLEIBEN!
Weder Hitze noch Kälte im südamerikanischen Herbst konnten bisher unseren Speiseplan ändern angesichts des Überangebots an leckerem Fleisch ist es sehr schwer, den angemessenen Anteil an Gemüse bei der Ernährung zu beachten. Kaum eine Einladung zu einem Essen ohne die berühmten argentinische Grillsteaks, für die Einheimischen das Symbol schlechthin für Freundschaft und Gemeinsamkeit. Aber auch wenn die Belastbarkeit und die Elastizität der von uns getesteten Hosen auf diese Weise doppelt bewertet werden, müssen wir uns doch ernsthafte Sorgen um unser Gewicht machen.
Um die überschüssigen Kilos wieder los zu werden gibt es bekanntlich nichts Besseres als eine zünftige körperliche Verausgabung. Unser Lieferwagen Hachille macht uns seit einigen Wochen Probleme und muss gründlich überholt werden. Die Zwangspause nutzen wir für ausgedehnte Wanderungen und Radtouren.
Auf diese Weise haben wir den an der Strasse 76 gelegenen Talampaya-Nationalpark per Rad durchquert, der seit dem Jahr 2000 auf der Unesco-Naturschutzliste steht. Unter der sengenden Sonne sind wir drei Stunden lang durch Schluchten gefahren, inmitten einheimischer Planzenarten wie Algarrobo oder Quebracho, Bäume, die mehr als 400 Jahre alt werden können. Andere Höhepunkte sind 150 Meter tiefe Einschnitte, sogenannte Kathedralen, und antike Höhlenmalereien, die von Urindianern stammen.
Die Zeit ohne unseren treuen Weggefährten Hachille verbringen wir also mit schweisstreibenden Aktivitäten. Es ist schwer, besonders bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen, die richtige Kleidung auszuwählen. Die einfachste Lösung ist, mehrere Stücke übereinander anzuziehen. Yann kann sich fast nicht mehr von seinem sehr sportlichen und entspannten Eaton-Polo lösen, während Géraldine ihre kurzärmeligen Owl-Blusen aufgrund ihrer Leichtigkeit und ihrer guten Feuchtigkeitsaufnahme vorzieht. Gepaart mit dem Outdoor-Outfit Micro Plus aus strapzierfähigem Fleece Material und den All Terrain Jackets haben wir eine kuschelige und warme Kleidung zu Verfügung, die überdies tagsüber bequem in unsere Rucksäcke passt. Als Hosen begleiten uns ständig die Contest oder Challenge Pants, die sich besonders für sportliche Ausflüge als optimal erwiesen haben. Gut möglich, dass wir in einigen Wochen wieder unsere Tour Pants aus den Koffern nehmen müssen, um uns gegen die eisige Kälte der Andenhochplateaus zu schützen!
Outdoor Pants: die Hosen für die Reise!
Praktisch, bequem und geschmeidig, all diese Eigenschaften machen für uns die Outdoors Pants Hosen aus.
Die Ausstattung unseres Partners Schöffel begleitet uns tagtäglich in die schönsten Gegenden unserer Erde, von Südamerika bis nach Asien.
Unsere zweijährige Rundreise hat im Oktober in Argentinien begonnen und uns zum Beispiel bis zum südlichsten Punkt dieser Erde geführt, nach Patagonien und Feuerland.
In diesem ausgedehnten Territorium können sich die extremen klimatischen Bedingungen schlagartig ändern. Während vier Monaten sind wir die altlantische Küste entlanggefahren und haben südliche Glattwale, Magellanpinguine, See-Elefanten und andere heimische Meerestiere beobachten können.
Den ganzen Tag über sind wir dem wechselhaften Wetter ausgesetzt um diese Wunder der Natur erleben zu können, eine gute Ausrüstung ist dazu eine absolute Voraussetzung. Die Schöffel Outdoor Pants Hosen haben uns seit langem überzeugt, und dies sowohl mit ihrem Design wie auch mit ihrer Vielseitigkeit. Outdoor Pants sitzen wie eine zweite Haut und sind sehr angenehm zu tragen!
Dabei passen die neutralen Farben der Hosen in anthrazit, perlgrau oder gelbbraun in der Regel besonders gut zu unseren farbigeren Oberteilen.
Ein kaum weniger wichtiges Detail während einer langen Reise ist auch die Wäsche von Hand der Kleidung. In weniger als zwei Stunden sind die Outdoor Pants trocken und wieder einsatzbereit, das gilt für eine Wäsche genau so wie nach heftigem Regen.
Die zahlreichen Taschen, die wir oft gut gefüllt haben, nehmen nichts von ihrer Geschmeidigkeit und ihrer Form.
Nach der Atlantikküste sind wir weiter westlich durch Chile wieder gegen Norden gefahren, eine unvergesslich traumhafte Reise durch Naturparks und über die Carretera Austral. Lange Wanderungen entlang Seen, Gletscher, Vulkane und in einer überwältigenden Fauna und Flora werden uns ewig in Erinnerung bleiben. Und wieder waren die Schöffel Outdoor Pants von unersetzbarem Wert unter allen Bedingungen. Der leichte Stoff bietet optimalen Schutz und verliert auch nach stundenlangen Märschen und Feuchtigkeit keine seiner Qualitäten.
Jetzt im April hat der Herbst begonnen. Wir durchqueren Nordargentinien in Richtung Peru und Bolivien, wo uns die Outdoors Pants als treue Reisebegleiter besonders auf den Hochebenen der Anden noch grosse Dienste erweisen werden.
Erlebnisreise Carretera Austral
Auch im modernen 21.Jahrhundert bleibt die über 1300 Kilometer lange chilenische Landstrasse Carretera Austral, die von Puerto Montt nach Villa O’Higgins führt, für jeden Reisenden eine grosse Herausforderung. Die Strasse, die meist als Schotterpiste durch die Waldlandschaft führt, wurde aus Angst vor argentinischen Zugriffen von den Militärplanern Pinochets gebaut und erst 1994 eröffnet.
Wir haben beschlossen, das Abenteuer Carretera Austral auf 800 Kilometern mit unserem guten alten Lieferwagen Hachille in Angriff zu nehmen. Zwei Drittel der Piste sind noch nicht asphaltiert, die Strecke ist steinig, staubig, steil und eng, und die drohenden Abgründe flössen uns grössten Respekt ein. Denn obwohl die Strasse kontinuierlich ausgebaut wird, und verschiedene Passagen relativ einfach zu überbrücken sind, liess die Schwierigkeit einiger Wegstücke unseren Adrenalinspiegel doch öfter in die Höhe schnellen als gewünscht!
Wir könnten Stunden von diesem Erlebnis erzählen und zum Beispiel nur die schlechten Strassen zurückbehalten, mit dem äusserst wechselhaften Klima, das eine weitsichtige Planung oder sogar den Ausflug des nächsten Tages zunichte macht… wir ziehen aber den bleibenden positiven Eindruck der Carretera Austral vor, eine unvergessliche Erfahrung mit Ausblicken auf undurchdringliche Wälder und Pflanzen mit überdimensionierten Blättern, auf blauschattierte Seen und Flüsse, auf eingeschlafene Vulkane und verschneite Berge. Hier und da erinnern umgefallene tote Bäume in nebligen Landschaften an eine Filmkulisse, und das Umfeld lässt die holprigen Strassen, die beunruhigenden Geräusche des Fahrzeugs und den schmerzenden Rücken schnell vergessen!
Es regnet viel in diesen chilenischen Breitengraden, und die Vegetation ist artenreich. Zu unserem Glück begleitete herrlicher Sonnenschein die ersten Wegstücke auf der Carretera, das ideale Wetter um vom Komfort und von der Leichtigkeit unserer kurzärmeligen Hemden (Eagle für Yann und Owl für Géraldine) und unserer Outdoor Trekkinghosen zu profitieren, ohne die Teneriffe und Costa Schirmmützen zu vergessen, denn trotz des heftigen Windes brennt die Sonne stark.
Nach zwei Tagen auf der Carretera schlägt das Wetter um, die Sonne macht Platz für ausgedehnte Regenschauer. Die Hitze aber bleibt, so da das Klima dem in den Tropen sehr nahe kommt. Wir unternehmen einen längeren Waldspaziergang, zwar ohne unsere Stiefel, deshalb aber mit den Regenanzügen, von den Rain Hat Hüten bis zu den Hybrid Light Jacken, die uns im dichten Gewirr von Bambusästen, Moosen und Bäumen ein trockenes Vorankommen erlauben.
Die gleiche Vegetation herrscht fast auf der gesamten Strecke der Carretera Austral vor, und ebenso im Naturpark Pumalin, weiter nördlich. Pumalin ist ein privates Naturschutzprojekt auf einer Fläche von über 300.000 Hektar, das gröte seiner Art in Chile. Die Anden stürzen hier spektakulär in den Pazifik, bis zu 6000 Millimeter Niederschlag pro Jahr sorgen für einen Urwald aus Flechten und Farnen, aus wuchernden Bambus- und Fuchsiengewächsen, und aus riesigen, jahrhundertealten Alercen.
Alleine diese wunderschöne Natur rechtfertigt das Risiko, die Carretera Austral mit unserem Citroën HY von 1969 in Angriff genommen zu haben, und die phantastische und märchenhafte Natur hat sich auf ewig in unser Gedächtnis eingebrannt.
Feuerland
Unser erstes Ziel haben wir nach etwas mehr als drei Monaten Reise erreicht. Wir haben mit Hachille Feuerland durchquert und sind in Ushuaia angekommen, von Einheimischen stolz “Fin del mundo” getauft, das Ende der Welt! Ehemals ein Gefangenenlager, später ein Marinestützpunkt, entwickelt das immer noch als südlichste Stadt der Welt angesehene Ushuaia sich heute als äusserst beliebte Touristendestination.
Im bewegenden Umfeld der umliegenden Anhöhen schagen wir unser Lager auf. Die Aussicht auf den Beaglekanal ist berauschend. Nur rund 1000 Kilometer von hier entfernt beginnt die Antarktis, 4000 Kilometer weiter liegt der Südpol. Unnütz zu erwähnen, dass das Klima in der Region sehr rau ist. Das Wetter ist sehr wechselhaft, auf einige sehr sonnige Momente folgen Regen- oder Schneeschauer. Der sehr starke Wind lässt fast keine Erholung zu. Alles im allem müssen wir uns mehrmals am Tag umziehen. Glücklicherweise erlaubt unsere Garderobe eine perfekte Anpassung an jedes Wetter. Micro Plus, All Terrain Jacket oder Hybrid Light als Oberteile und Outdoor Pants oder Windbreak Pants als Hosen sind unersetzliche Kleidung für jeden Reisenden, der nach Ushuaia kommt.
Schon allein die Einreise nach Ushuaia ist atemberaubend. Ringsum liegen Naturparks, im Umland dominieren Fischerhütten und Estancias das Landschaftsbild. Wir beschliessen, die älteste Estancia der Region aufzusuchen: Haberton wurde 1886 vom Pastor Thomas Bridges errichtet, der für seine Studien der Indianersprache Yamana und die Niederschrift eines Wörterbuchs bekannt geworden ist. Die Atmosphere hier ist so friedlich wie die Piste, die zu der Siedlung führt. Die sehr steilen Anstiege sind die Mühen wert, mit atemberaubenden Landschaften unter der strahlenden Sonne.
Nach zwei Stunden Fahrt komen wir nicht mehr weiter, angekommen auf dem Gebiet der Estancia Moat. Am Ende des Weges befindet sich die argentinische Marineprefektur. Vor uns auf der anderen Seite des Beaglekanals liegt Chile. Wir befinden uns auf 54°48” südlicher Breite, weiter nach Süden gehts für Hachille nicht mehr! Ein grosser Moment für uns auf unserer Weltreise!
Um Feuerland und die von Inseln und Kanälen umsäte Region weiter zu erforschen müssen wir Hachille zurücklassen und uns auf das Meer wagen. Unser Ziel: das sagenumwobene Kap Horn. In unserem Gepäck ist eine Auswahl der am meisten wärmenden Kleider, darunter unsere All Terrain Jackets mit den Jacken Gore-Tex Everest (für Yann), Batala (für Géraldine) und unsere Tour Pants Hosen. Nach ein paar Tagen auf einem Kreuzer in den kalten Gewässern, in denen Gletscherschollen und Eismeerbewohner zu beobachten sind, erreichen wir Kap Horn. Gut, dass uns unsere Hosen Fondi und Daphné vor dem unerbittlichen Wind schützen. Das Meer ist aufgewühlt und passt zu unserem Hochgefühl, dieses berühmte Stück Land Kap Horn endlich betreten zu dürfen.
Mit Schlauchbooten erreichen wir die 60 Stufen, die zum Kap Horn hochführen, ein glitschiger und windiger Aufstieg, der zu einer Skulptur führt, die einen Königsalbatros symbolisiert. Gedacht wird hier den tausenden Seeleuten, die ihr Leben in diesen Breitengraden gelassen haben. Am Horizont treffen sich der Atlantik und der Pazifik auf einer unsichtbaren Linie. Ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis!
Unterwegs nach Ushuaia!
Nachdem wir die ausserordenliche Tierwelt der argentinischen Atlantikküsten kennengelernt haben, setzen wir unsere Entdeckungsreise jetzt im südwestlichen Teil des Landes fort. Auch hier verfügt Argentinien über ein beeindruckendes Naturerbe.
Das Frühjahr neigt sich dem Ende zu, und wir hofften eigentlich, mit dem Kurswechsel auch wärmere Klimazonen zu erreichen. Dies ist allerdings keineswegs der Fall, so daß wir immer noch froh sind, auf unsere Jacken, Handschuhe und Mützen der Kollektionen Everest und Batala zurückgreifen zu können, zusammen mit unseren Windbreak Trekkinghosen der perfekte Schutz gegen Kälte. Denn immer noch übersteigen die Temperaturen nicht mehr als einige Grade über null.
Nach einer langen Querüberfahrt nähern wir uns den ersten Andengipfeln. Während mehr als 250 müssen wir uns gegen unerbittliche Winde wehren, die ein schnelles Vorankommen unmöglich machen. Unser alter Lastwagen hat grosse Schwierigkeiten, den vorherrschenden südlichen Stürmen die Stirn zu bieten. Unter diesen Bedingungen brauchen wir mehr als sieben Stunden, um El Calafete zu erreichen. Die sehr bekannte Touristenetappe ist das Herz des Nationalparks Los Glaciares. Wir fahren am Lago Viedma entlang nach El Chalten. Der kleine Ort am Fuß des berühmten Fitz Roy ist Ausganspunkt für zahlreiche Trecks und Expeditionen von erfahrenen Bergsteigern, die von hier zum mythischen Gipfel der Andenkordillere aufbrechen.
Seit 1981 versucht die argentinische Regierung, Siedler in diesen jüngsten Ort des Landes anzuziehen, auch um seine Ansprüche auf das Gebiet, um das sich Argentinien und das benachbarte Chile streiten, zu festigen. El Chalten liegt in der Mitte von Nirgendwo, einige Häuser, kaum 200 Seelen. Wir halten in einer Wiese an, um die atemberaubende Natur zu bewundern. Im Himmel Kondore, am Boden Papageie, die Umgebung steckt voller Überraschungen. Unser Wecker unterbricht am nächsten Tag unseren Schlaf in der Morgendämmerung, früh genug, um den prachtvollen Sonnenaufgang in der Kordillere nicht zu verpassen.
Die Tage ziehen vorbei, und wir entscheiden uns, unseren Laster für einen Treck rund um den Fitz Roy zu verlassen. Unsere Ausrüsting soll vor allem leicht sein, abgesehen von der Kleidung, die wir gleich in doppelter Ausgabe mitnehmen. Um tagsüber zu wandern, besonders im eiskalten Regen, tragen wir ausser unseren Batala- und Everestjacken und den G-Solid und Project Glove Handschuhen auch unsere Tour Pants aus GoreTex®, komplett windundurchlässig und wasserfest. Abends ziehen wir unsere Hosen Fondi und Daphne an, deren Innenseite aus Fleece wohlige Wärme und Wohlbehagen spendet. Die Kleidung trägt dazu bei, daß wir auch nach stundenlangen Märschen durch Kälte, Regen und Schnee begeistert bleiben von dem einzigartigen Erlebnis und der atemberaubenden Landschaft.
Von unserem Lager, das wir an einer Poincenot genannten Stelle aufgeschlagen haben, wandern wir bis zum Pedras Blancas Gletscher, und weiter zum Lago De Los Tres. Höhenseen, Gletscher, schneebedeckte Gipfel und reissende Ströme erschliessen sich unseren Blicken, und wir sind überwältigt von so viel purer Natur. Wir können sogar mit Flusswasser kochen, reinster Luxus!
Einige Tage später stellen wir Hachille in der Estancia Helsingfors ab. Die am Fuß des Gletschers Videma gelegene Farm wurde anfangs des zwanzigsten Jahrhunderts von skandinavischen Pionieren gegründet und befindet sich immer noch mehr als 200 Kilometer von der nächsten Siedelung entfernt. Wir machen Ausflüge zu Pferd und verbringen herrliche Tage inmitten einer unberührten Natur. Beeindruckend sind auch die Umstände, unter denen die ersten Siedler in diese unwirtschaftliche Gegend gezogen sind.
Das Leben in diesem Teil von Patagonien erscheint uns hart. Das Klima ist rau und die Natur erfordert auch heute immer noch ihren Tribut. Unser Besuch im Nationalpark endet mit einem Aufenthalt am Perito Moreno Gletscher, mit einer Länge von 35 Kilometer, einer Breite von 5 Kilometer und einer Höhe von 50 Meter einer der imposantesten Eisriesen. Die ganze Nacht über hören wir die Geräusche der abbrechenden Eisstücke, die in das Wasser des Lago Argentino fallen.
Unsere nächste Etappe ist Feuerland… auf Achille wartet also eine weitere einzigartige Route: die südlichste, die diese Erde zu bieten hat.
Unsere ersten Kilometer auf argentinischem Boden
Seit fast einem Monat sind wir jetzt schon auf argentinischen Strassen unterwegs, nachdem wir Hachille im Hafen von Buenos Aires abgeholt haben. Unsere Route hat uns durch die Provinz von Buenos Aires geführt, durch das Land der berühmten Gauchos und der Pferde, das von Beginn an einen bleibenden Eindruck auf uns ausübt. Wir hatten das Glück einige Tage in einem Gestüt aufgenommen zu werden, das sich auf die Zucht von Hengsten spezialisiert hat. Einige Tage später lernten wir einen der bekanntesten argentinischen Polospieler kennen, der uns auf seine Ländereien eingeladen hat, um uns in seinen für uns komplett unbekannten Sport einzuführen. Von Beginn an hatten wir das Glück, schöne Momente mit unseren ersten argentinischen Bekanntschaften zu teilen, Gelegenheit ebenfalls, unsere Spanischkenntnisse aufzubessern. Wir haben auf diesem Weg die argentinische Gastfreundschaft kennengelernt, die sich oft in einer Einladung zu einem “asado” ausdrückt, gegrilltes Fleisch vom Feinsten. Das argentinische Grillfleisch geniesst nicht umsonst weltweite Anerkennung, und die Einwohner sind sehr stolz auf ihr “carne”.
Die erste Etappe unserer Weltreise führt uns nach Ushuaia, 4000 Kilometer weiter südlich, der Weg ist weit. Nach einigen Tagen eher monotoner Fahrt auf der berühmten Ruta 3 erreichen wir die nicht weniger bekannte Halbinsel Valdès. Diese Naturreserve zählt zum Unesco-Weltnaturerbe und beherbergt eine der ausserordentlichsten Faunen dieser Welt. Mehr als eine Woche verbringen wir damit, die südlichen Glattwale oder Südkaper zu beobachten. Um die ungemeine Eleganz der Ozeanriesen zu bewundern, haben wir zuerst unser Biwak an einem kleinen Strand eingerichtet, grössere Nähe zu den Tieren hatten wir zusätzlich während einer Bootsfahrt. Allerdings erforderte der erste Anblick eines Wales Geduld und Zeit.
Eine nicht unbedingt erwünschte Abwechslung brachte uns einer der typischen südlichen Stürme. Bei Winden von über 100 Stundenkilometern war es unmöglich, aufrecht stehen zu bleiben. Besonders hier haben sich unsere Schöffel-Jacken bewährt. Auch die Mützen und die Handschuhe waren schnell unverzichtbar. Mit ihnen konnten wir gut gewärmt die prachtvollen Sternenhimmel der südlichen Hemisphere bewundern, bleibende Erinnerungen, die wir an einem Strand am Ende der Welt mit anderen Reisenden teilen konnten.
Im Moment setzen wir unsere Reise gen Süden fort. Das nächste Ziel heisst Punta Tumbo. Unglücklicherweise sind die aufgeweichten Pisten für unseren Wagen kaum zu überbrücken. Wir kämpfen mit den Bedingungen, nur mit grosser Mühe haben wir es mit Hachille geschafft, uns vom Ort unseres Biwaks zu entfernen. Wir haben so einige Tage verloren, ehe wir an unserem einzigartigem Ziel angekommen sind, Punta Tumbo, die Heimat tausender Magellanpinguine. Mit ihrer gutmütigen Gangart spazieren sie über die Strände Nordpatagoniens. Ihre Eier werden von den Weibchen gelegt, aber von den Männchen ausgebrütet. Wir finden uns so in einer Welt von Liliputanern wieder, in der wir die Riesen sind, die die Pinguine bestaunen kommen.
Die knapp 2000 Kilometer, die uns von unserem Start in Buenos Aires trennen, haben uns gleich in eine für uns unbekannte Welt getaucht, die uns jeden Tag mehr begeistert. Durch die Bekanntschaft mit den argentinischen Traditionen, die herzliche Aufnahme seitens der Bevölkerung und die Entdeckung der majestätischen Tiere haben wir jetzt schon Argentinien lieben gelernt! Und der Weg ist noch weit…
Endlich unterwegs!
Die Expedition “Auf den Wegen der Welt” hat diese Woche endlich die Startblöcke verlassen! Hachille, der legendäre französische Lieferwagen Baujahr 1969 ist schon länger unterwegs, er hat den Hafen Antwerpen bereits Ende September in Richtung Südamerika verlassen. Seine Seereise im Container bis zum Ziel Buenos Aires wird voraussichtlich 17 Tage dauern. Bis zur Einschiffung galt es allerdings mehrere Probleme bürokratischer und technischer Natur zu bewältigen, ehe der Wagen schliesslich im Container untergebracht werden konnte. Dies war für uns einerseits eine Erleichterung, andererseits bleibt die Sorge, dass Hachille seine Reise über den Ozean unbeschadet übersteht.
Wir selbst haben in dieser Zeit die letzten Reisevorbereitungen getroffen. Ein Projekt über eine solch lange Zeitspanne erfordert natürlich eine grössere logistische Vorbereitung als eine normale Reise, von letzten medizinischen Checks bis zur Erledigung aller Vorkehrungen bei Banken und Ämtern.
In Reisegepäck befindet sich die gesamte von Schöffel zu Verfügung gestellte Ausrüstung. Dank der Jacken “Everest”und “Batala” dürften wir die niedrigenTemperaturen von Feuerland ohne Probleme zu überstehen.
In einigen Tagen werden wir in Argentinien sein, wo uns der in der südlichen Hemisphere herrschende Frühling empfangen wird. Auf dem Programm stehen zu Beginn zwei Wochen Buenos Aires, erste Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung, und Vorbereitungen für unsere Weiterreise nach Süden. Voller Hoffnung warten wir auf Hachille, der Mitte Oktober ankommen wird, Zeit genug, um die faszinierende argentinische Hauptstadt mit ihren vielseitigen Facetten kennenzulernen.
Damit wird unsere von langer Hand vorbereitete Reise endlich Wirklichkeit. Die Erwartung und das Bewusstsein dieses einzigartiges Abenteuers lassen Stress und Aufregung fast vergessen. Weiter Nachrichten und Filmbeträge können unter www.cheminsdumonde.net abgerufen werden.
Géraldine und Yann
Eine Herausforderung, die man miterleben kann
“Auf den Wegen der Welt” ist die etwas verrückte Wette von Géraldine Carême und Yann Figuet, eines Journalistenpaars, das sich vorgenommen hat, mit einem auf den Namen “Hachille” getauften Lieferwagen der Marke Ciroën, Baujahr 1969, eine Weltreise zu unternehmen.
Von Herbst 2007 bis Frühjahr 2009 werden Géraldine und Yann auf den verschiedensten Strassen des Erdballs Menschen begegnen. Sie werden während ihres Abenteuers ferne Völker begleiten, einzigartige Momente erleben, ausserordentliche Bauwerke und fremde Kulturen kennenlernen und diese Erlebnisse teilen. Reportagen über lokale Traditonen und Feste, über Frauen und Kinder, und über die verschiedenste Berufe sollen Zeugnisse einer noch von Globalisierung und Modernismus verschonten Welt sein.
Das nultimediale Projekt erlaubt es jedem, der interessiert ist, die Weltreise auf Distanz mitzuerleben. Neben Fernseh- und Rundfunkreportagen sowie Zeitungsartikeln ist dies besonders über www.cheminsdumonde.net tagtäglich möglich !
Schöffel und “Auf den Wegen der Welt”: ein gemeinsames Unternehmen
Unsere Verbindung mit der Marke Schöffel bedeutet für uns vor allem, die Unterstützung eines hochkompetenten Partners zu haben. Wir werden dadurch in allen Wetterlagen und in verschiedensten Klimabedingungen über hochwertige Kleidung verfügen, die unser Projekt erst ermöglicht. Wir teilen als Botschafter von Schöffel die menschlichen und beruflichen Werte der Völker, die wir begegnen und testen gleichzeitig während unserer Reise neue Schöffelprodukte und Materialien, die eventuell in Zukunft in der Kleiderherstellung verwendet werden. Dieser Test garantiert auch in Zukunft die höchstmögliche Qualität der gesamten Auswahl von Produkten der Marke Schöffel.
