Bergretter stellen RECCO® gute Noten aus - Hilfe für den Ernstfall

Bernd Zehetleitner kennt den »Kick« und er kennt die Gefahr. Denn als Bergführer und Freerider schätzt auch er den Genuss, einen tief verschneiten Hang als Erster zu befahren. Gerade das Variantenfahren, einmal abseits der Piste sein Glück zu versuchen, lockt immer mehr: »Unsere Erfahrung und eine Bilanz der letztenJahre zeigen«, so spricht Zehetleitner in seiner Eigenschaft als Ausbilder der Bergwacht Bayern, »dass die Zahl der Lawinenopfer unter den Variantenfahrern stetig steigt.« Nicht zuletzt deshalb setzt auch die Bergwacht auf RECCO®, das elektronische Lawinenrettungssuchsystem. Wer RECCO® hat, ist aber nicht gegen Lawinen gefeit.
Deshalb sollten auch die vielen Träger mit RECCO® ausgestatteter Skibekleidung weiterhin Vorsicht walten lassen. Doch wenn etwas passiert, so Bernd Zehetleitners Erfahrung, steigt die Chance, gefunden zu werden. Denn RECCO® bedeutet Detektor wie Reflektor. Die RECCO®-Reflektoren, wie sie in vielen Ski-Jacken und -Hosen von Schöffel zu finden sind, bestehen aus kleinen Plättchen, die aus einer Diode und einer dünnen Kupferantenne gebildet werden. Der Detektor, ein 1,6 Kilogramm leichtes Radar-Suchgerät mit Sender- und Empfängerteil, ist bei den meisten Bergbahnen und Rettungsdiensten stationiert. Unter www.recco.com findet man die aktuelle Liste der ausgerüsteten Skigebiete. Die RECCO®-Reflektoren in der Schöffel-Skibekleidung sind unbegrenzt haltbar, sie brauchen keine Stromquelle und sind ein echter Beitrag zu mehr Sicherheit. Allerdings, darauf weisen Bergretter immer hin, sind sie kein Freibrief für den Leichtsinn.
