Wiegele-Heliskiing
Mike Wiegele fliegt auf Schöffel.
Heliski-Guides werden ausgestattet Traum in Weiß mit Skibekleidung aus Deutschland
Er kam, sah und suchte. Und fand Blue River und einen Traum in Weiß. Wer Heliski sagt, denkt an Mike Wiegele, den Pionier dieser atemberaubenden Variante des Skilaufs. Mit 21 Jahren wanderte der Kärntner Bauernbub nach Kanada aus und ist bereits zu Lebzeiten eine Legende: Mister Heliski persönlich. In Blue River, einem Dorf rund 600 Kilometer nordöstlich von Vancouver, fand er Mitte der 60er Jahre sein Glück und das größte zusammenhängende Heliski-Gebiet der Welt.
Auf 7.700 Quadratkilometern inmitten der Cariboo - und Monashee-Berge gehen Skifahrerträume in Erfüllung.Ab diesem Winter ist daran auch Skibekleidung von Schöffel beteiligt. Denn Wiegeles Heli-Guides, allesamt ausgebildete kanadische oder österreichische Skiführer, werden mit Ski-Jacken, -Hosen und -Westen von Schöffel ausgestattet. »Topskilauf in Topausrüstung« bringt es Peter Schöffel auf einen kurzen Nenner. Der begeisterte Skifahrer hat sich selbst vor Ort im Mekka der Heliski-Freaks umgesehen und war begeistert.» Wiegele ist einfach ein Erlebnis.« Als der Kärntner Mitte der sechziger Jahre die kanadischen Rocky Mountains nacheinem geeigneten Heliski-Gebiet erkundete, steckte diese Spielart des Skifahrens noch in den Kinderschuhen. Erste wagemutige Piloten hatten bereits mit Flugzeugen Gletscherlandungen durchgeführt, aber erst der Hubschrauber brachte den Durchbruch. Eine kleine Anzahl österreichischer und Schweizer Bergenthusiasten legte den Grundstein für das Heliskifahren.
Mike Wiegele war ein Mann der ersten Stunde. Zusammen mit Ehefrau Bonnie und Tochter Michelle baute er ein Unternehmen auf, das heute Weltruhm genießt.
Gäste aus aller Welt 2.000 Skifahrer pro Winter, davon rund 40 Prozent aus Europa genießen den Traum in Weiß, im unberührten Pulverschnee erste Schwünge zu ziehen. ZehnMeter Pulverschnee während eines Winters und auch mal ein Meter Neuschnee über Nacht sind die Regel.
Mike Wiegeles Lodge ist heute eine Verwöhnoase für Skifeinschmecker. Rund 200 Mitarbeiter, darunter 30 in Vollzeit beschäftigte Guides, sorgen für ein perfektes Erlebnis. Das beginnt bei der morgendlichen Frühgymnastik und endet beim Büfett am Abend. Eines wird dabei ganz groß geschrieben: »Die Sicherheit steht bei uns an allererster Stelle«, beschreibt Mike Wiegele seinen unumstößlichen Grundsatz. Schon früh am Morgen werden die Daten dreier Wetterstationen gesammelt, Schneestabilität und Lawinenlage analysiert. Aufgrund dieser Daten werden im riesigen Gebiet die aktuellen Abfahrten festgelegt. Wenn die Bell 212 abhebt, sind zehn Skifahrer und zwei Guides pro Gruppe an Bord. Nach dem Skitag werden bei der obligatorischen Lagebesprechung, wenn die Gäste längst relaxen, alle beobachteten Daten des Tages zusammengetragen. Für den Fall des Falles stehen auf den Gelände eine Erste-Hilfe-Klinik und ein Arzt bereit.
Für ihre Jobs in Wind und Wetter sind die Wiegele-Guides nun bestens ausgerüstet. Passform, Verarbeitung, Kälteschutz, Details, Atmungsaktivität und vieles mehr testeten sie, bis sie sich für Schöffel entschieden. »Wir freuen uns«, betont Peter Schöffel,» gemeinsam mit Mike Wiegele in dieser Topliga des Skisports mitspielen zu dürfen.«
